Aus dem Dornröschenschlaf erweckt

Zu dem schönen Bauernhaus gab es gleich noch zwei Gärten dazu. Der eine befindet sich direkt hinter dem Haus. Ein weiterer ist auf der anderen Straßenseite. Zur besseren Unterscheidung werde ich zukünftig den am Haus Hof nennen. 

Hof
Garten
Garten

Beide Gärten wurden von unseren Vorbesitzern als Blumengarten angelegt. 

Da die Gärten seit mehr als fünf Jahren nicht bewirtschaftet wurden, waren die vielen Rosen und (Buchs-)Hecken hoch gewachsen und aus der Form. Andere Sträucher waren verholzt. Das Gras verdeckte viele Pflanzen. 

Auch wenn bei uns grad eine märchenhafte Winterlandschaft zu bestaunen ist, plane ich bereits den diesjährigen Gemüsegarten. Damit du mit mir zusammen pünktlich in die neue Gartensaison starten kannst, gebe ich dir eine Zusammenfassung der ersten Arbeiten, die nötig waren, bevor das Gemüse ausgesät werden konnte.  

Beete für Faule

Es hieß also erstmal Rasen mähen!
Das war gar nicht so einfach. Das Gras war hoch und trocken. Die Grashüpfer waren auf der Flucht und die ein oder andere Pflanze wurde zu spät entdeckt. Aber nach einer Woche rasenmähen, hatte der Garten wieder Struktur.
Von da an gab es regelmäßig Wasser und nach und nach streckten immer mehr Pflanzen ihre Köpfe in die Höhe. 

Jetzt konnte ich durch den Garten gehen und ihn gedanklich strukturieren. Ich habe den Sonnenlauf beobachtet und überlegt, an welcher Stelle die Gemüsebeete ihren Platz finden werden. 
Ich wollte keine klassischen Beete anlegen: Grasnarbe entfernen, umgraben, Bodenverbessern… Ich habe mich für eine relativ faule Methode entschieden.
Mit Palettenumrandungen habe ich die Beetform und -größe abgesteckt. Damit das Gras und die Beikräuter nicht die Fläche zurück erobern, legte ich in dem Bereich großen unbedruckten Pappkarton aus und füllte dann die Umrandungen mit frischer Erde auf. So war es schnell möglich, die ersten Gemüse auszusäen.

Die Gartensaison war eröffnet und die Vorfreude auf die ersten eigenen Radieschen und Möhren wuchs.

Erste Beete

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