Außen hui…

Während im Haus die Schäden des Kabelbrandes beseitigt werden, geht es außen weiter. 

Grün? Sand? Kies? Holz? Stein?

Lange bin ich mit offenen Augen durch die Welt gegangen und habe mir verschiedene Möglichkeiten angesehen, wie die Wege im Garten und zum Haus ausgebildet werden können. So bin ich von einzelnen Platten im Rasen, über Natursteine und Holzdielen bis zum gewaschenen Sand gekommen. 
Zu unseren von Buchs eingesäumten Wegen fand ich optisch die Idee von Wegen mit gewaschenen Sand – wie sie oft in Parkanlagen sind – sehr schön. Allerdings hatte ich Angst, dass wir die feinen Steinchen ins Haus tragen, dass sich die Oberfläche schnell auswäscht und es zur Pfützenbildung kommt und dass dieser Belag viel Arbeit macht, um ihn Instand zu halten. 

Es musste also doch etwas praktischeres her. Deswegen fiel dann die Entscheidung auf einen festen Belag. 

Praktisch & Gut

Und das Wasser?

Jede versiegelte Fläche muss entwässert werden und das anfallende Wasser muss auf dem eigenen Grundstück „entsorgt“ werden. In unserer Gemeinde ist ein Einleiten des Regenwassers an die städtische Kanalisation nicht möglich. Deswegen brauchen wir für das Wasser vom Dach und den versiegelten Flächen einem Sickerschacht. Damit dieser in der fertigen Fläche nicht so sehr auffällt, haben wir uns für eine Schachtabdeckung entschieden, die mit dem Pflasterbelag beleg werden kann. 

Welches Wasser?

Wie bereits angedeutet kommt Wasser vom Dach. Dieses wird klassisch in Regenrinnen gesammelt und gelangen über Fallrohre nach unten.
Außerdem ist es bei bodentiefen Fenstern Vorschrift, einen Höhenunterschied von 5 cm zu erzeugen, damit kein Wasser rein läuft. Damit wir auf eine Stolperkante verzichten können, haben wir vor die großen Fensterflächen eine Fassadenrinne gesetzt. So kann auch der Schnee besser abtropfen und die Rollos frieren nicht so sehr fest. 
Und die Dritte Rinne sitzt zwischen unserer Auffahrt und der Straße, damit das Wasser von unserer Auffahrt nicht auf die Straße läuft. 

Auf die Auffahrt wollen wir später ein Carport stellen. Damit es später fest auf den Beinen steht, haben wir es bereits geplant und die Fundamente dafür unter dem Belag vorbereiten lassen. Allerdings kann es erst gestellt werden, wenn die Arbeiten am Dach abgeschlossen sind. Dann gibt es hier auch ein paar Infos zum Carport zu lesen. 

Wir das Haus etwas höher als Straßen- und auch Gartenniveau gebaut, damit uns wirklich kein Wasser rein läuft. Am Eingangsbereich haben wir den Höhenunterschied mit dem Gefälle der Auffahrt ausgleichen können. Zum Garten hin hatten wir allerdings nicht so viel Platz bzw. wäre das Gefälle zu stark geworden. Deswegen haben wir uns dort für eine Stufe entschieden. So kommt nach einem kleinen Austritt eine Stufe, um auf den bestehenden Gartenweg zu kommen. 

Die Fugen füllen wir jetzt noch mit feinem Quarzsand auf. Dieser muss nach und nach reingefegt werden. 

Durch die Auffahrt vor der Eingangstür haben wir relativ viel gepflastert, aber ich finde, es hat sich gelohnt. Der Neubau ist durch den durchgehenden Belag gut mit dem Bestand verbunden. 

Vor dem Haus haben wir noch einen großen Streifen Platz. Der wird – wenn alle Paletten mit Baumaterialien weg sind – üppig mit Stauden bepflanzt. Ich hoffe, das entschädigt die großen versiegelten Flächen etwas.

Alle Produktnennungen sind ohne Beauftragung. Alles ist von uns selbst bezahlt. Die Verlinkungen sollen nur eure Suche erleichtern. 

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